Do-It-Yourself (DIY) Malertipps: So streichen Sie Ihre Wände effizient und kostensparend

Das A und O beim Wändestreichen ist eine perfekte Vorbereitung, damit Sie nicht mitten in der Arbeit unterbrechen müssen. Selbst als Anfänger oder Laie werden Sie mit den folgenden DO-IT-YOURSELF (DIY)-Malertipps ein tadelloses Ergebnis erzielen.

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Für die anstehenden Malerarbeiten benötigen Sie folgende Materialien:

  • Kreppband
  • Reparaturspachtel
  • Füllstoff zur Flächenverspachtelung
  • Abdeckfolie und Malervlies
  • Wandfarbe und Deckenfarbe
  • Tiefengrund
  • Teleskopverlängerung
  • Abstreifgitter
  • Heizkörperpinsel
  • Farbrollen und Walze
  • Handfeger
  • Leiter oder Gerüst
  • Spannungsprüfer.

Spezielle DIY-Malertipps zum Thema Sparen:

  • Fragen Sie bei Freunden oder Verwandten, ob Sie sich einige Bestandteile der Liste ausleihen dürfen. Viele Produkte sind über Jahre hinweg zu verwenden, wenn sie nach Gebrauch sorgfältig gereinigt werden. Auf diese Weise müssen Sie nicht zusätzlich Geld ausgeben.
  • Sparen Sie hingegen nicht beim Kauf der Wandfarbe. Achten Sie vielmehr darauf, dass die ausgewählte Wandfarbe gut deckt. Wie gut eine Farbe deckt, erkennen Sie an der Deckkraftklasse, die auf der Verpackung abgebildet ist. Dabei ist 1 die höchste Deckkraftklasse mit einer Deckkraft von mindestens 99,5 Prozent. 4 ist hingegen die niedrigste Klasse mit einer Deckkraft von unter 95 Prozent.

Die Vorbereitung

Bevor Sie beginnen zu streichen, werden alle schweren und unhandlichen Möbel in die Zimmermitte gestellt und durch Abdeckfolie oder Malervlies geschützt. Dasselbe gilt für den Fußboden. Leichte Möbel bringen Sie in andere Räume. Alle Teile, die nicht gestrichen werden, kleben Sie mit Kreppband ab. Dazu gehören Fußleisten, Tür- und Fensterrahmen. Die Steckdosen- und Schalterabdeckungen entfernen Sie entweder oder kleben diese ebenfalls ab. Achten Sie darauf, den Strom abzustellen und prüfen Sie vor Arbeitsbeginn mit einem Spannungsprüfer, ob auch wirklich kein Strom mehr fließt.

Die Vorbehandlung der Wände

Stauben Sie mit einem Handfeger die Wände gründlich ab, denn keine Farbe haftet auf staubigen Flächen. Haben Sie zuvor die Wände tapeziert, dann entfällt dieser Schritt. Befindet sich an der Wand Leimfarbe, muss diese ebenfalls wegen mangelnder Farbhaftung entfernt werden. Möchten Sie auf sandhaltigem Kalkputz streichen, ist ein Voranstrich mit Tiefengrund zu empfehlen. Entdecken Sie kleine Risse, greifen Sie zum Füllstoff für Flächenverspachtelung. Sind Ihre Wandoberflächen fest und ebenmäßig, ist ein Voranstrich mit verdünnter Wandfarbe ausreichend.

Das effiziente Streichen

Bei strukturierten Wänden wie Rauputz oder Außenfassaden benutzen Sie langflorige Farbrollen mit langen Borsten, da sie die Farbe intensiver in die tiefe Wandstruktur eindringen lassen. Bei weniger Struktur oder glatten Flächen kommen kurzflorige Rollen mit kurzen Borsten zum Einsatz. Ziel ist es, die Farbe gleichmäßig aufzutragen. Das erreichen Sie, indem Sie die aufgenommene Farbe vor dem Auftragen auf der Wand auf einem Abstreifgitter ausrollen, damit sich die Farbe einheitlich rund um die Farbrolle verteilt.

Die Decke zuerst streichen

Sie beginnen mit dem Deckenanstrich, da es zu Abtropfungen der Farbe auf die seitlichen Wände kommen kann. Sind diese bereits gestrichen, müssten Sie sie erneut streichen. Teilen Sie in Gedanken die Decke in möglichst identisch große Rechtecke ein, die nacheinander gestrichen werden, ausgehend vom Fenster. Als Erstes folgen aber die Randbereiche, die sich nah an den Wänden befinden. Diese streichen Sie mit einem schmalen Heizkörperpinsel, indem Sie einen kleinen Abstand zum Rand lassen. Sofort im Anschluss streichen Sie diesen ebenfalls. Vorteil dieser Vorgehensweise: Der Pinsel gleitet geschmeidiger durch die erste Farbschicht, wodurch ein genaueres Arbeiten möglich wird. Danach nehmen Sie sich die großen Flächen vor. Aufgrund der Höhe benötigen Sie als Hilfsmittel eine Teleskopstange, die Sie auf die Farbrolle stecken oder eine Leiter bzw. ein Gerüst.

Der Wandanstrich

Sie arbeiten vom Lichteinfall weg. Der erste Strich mit der Farbrolle beginnt in einer Ecke von unten nach oben. Drücken Sie die Rolle erst aus, nachdem Sie drei bis vier Bahnen gezogen haben und ohne neue Farbe diese Bahnen noch einmal übermalt haben. Nur so kann ein gleichmäßiger Anstrich entstehen. Haben Sie sich für unterschiedliche Farben an der Decke und den Wänden entschieden, kleben Sie die bereits gestrichenen Kanten der Decke mit Kreppband ab.

Spezielle DIY-Malertipps:

Bei anfallenden kurzen Arbeitspausen reicht es, wenn der Farbroller beispielsweise auf dem umgedrehten Farbeimerdeckel abgestellt wird. Ist die Unterbrechung von längerer Dauer, stecken Sie die Rollen und Pinsel in einen Plastikbeutel und verschließen ihn luftdicht, damit die Farbe an Pinsel und Rollen nicht trocknet. Möchten Sie doch lieber einen professionellen Maler engagieren, finden Sie eine vielfältige Auswahl an kompetenten Dienstleistern mit einem Malervergleich.